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Mehr über Biosaunas

Die Biosauna ist auch bekannt unter den Begriffen "Sanarium®","Danarium", "Tylarium", "Tepidarium", "Kräuterdampf", "Dampfsauna", "Softsauna" und vielen weiteren Phantasienahmen. Sie bezeichnen schlicht und einfach die Möglichkeit, in einer Saunakabine mildere Klima-Arten durch unterschiedlich hohe Temperatur- und Luftfeuchtigkeiten zu generieren.

Die finnische Sauna ist vergleichbar mit trocken-heißem Wüstenklima, während mediterrane bis subtropische Klimazonen eher mit der Biosauna assoziiert werden können. Das Dampfbad hingegen stellt das extrem feuchte Tropenklima am Äquator dar.
All diese verschiedenen Saunatypen liefern wir Ihnen gerne für Ihre spezielle Einbausituation.

Gesundheitlicher Wert

Da viele Menschen die typisch finnische Sauna aufgrund ihrer hohen Temperatur und eiskalten Abkühltradition scheuen, wurden diese Zusatzfunktionen in die Kabinen integriert. Damit kann die Sauna von jedermann je nach Wohlbefinden und Empfindsamkeit genutzt werden und die Vorteile des Abhärtungsvorganges zur Steigerung der Gesundheit nutzen. Insbesondere Frauen, Kinder oder gesundheitlich angeschlagene Personen wissen diese Funktionen sehr zu schätzen.

Ursprung

Ihren Ursprung hat diese Badeform in der russischen Banja oder Kelosauna. Dort wurde in großen, massiven Blockhäusern zunächst ein Holzfeuer geschürt, und dabei Steine stark erhitzt. Nach dem Niederbrennen des Feuers wurden die Steine mit viel Wasser begossen, was dann die Schweißbildung stark erhöht hat.

Moderner Einsatz

Viele moderne Saunasteuerungen und -öfen verfügen über wahlweise Funktionen für Trockensauna- oder Sauna mit Feuchte. Die Luftfeuchte steigt in Relation zur niedriger werdenden Temperatur. Je höher die relative Luftfeuchte, um so „heißer" fühlt sich eine bestimmte Temperatur an, umso stärker schwitzt man. Ähnlich dem schwülen Sommerwetter im Vergleich zur trockenen Hitze. Mit unseren Saunasteuerungen kann man also viele verschiedene Varianten generieren und je nach Wunsch mit Duft, Musik oder Farblichtsystem kombinieren.

 

Badeformen:

rel. Luftfeuchte

Temperatur

Dampfbad

90 - 100 %

40° - 45° C

Intensives Dampfsauna-/Kräuterbad

50 - 60 %

50° - 70° C

Tepidarium

30 - 40 %

50° C

Soft- oder Warmluftbad

20 - 30 %

40° - 50° C

Entspannungs- oder Wellnessbad

15 - 25 % 60° - 70° C


Im Unterschied zum echten Dampfbad aus Stein oder Acryl ist der Dampf in einer Holzkabine kaum sichtbar, man fühlt die Feuchtigkeit lediglich. In der Sauna wird die Luft durch den Ofen erhitzt, im Dampfbad hauptsächlich durch den heißen Dampf. Je höher die Luftfeuchte bei gleichbleibender Temperatur, um so stärker empfindet man die Hitze - man schwitzt stärker. Dieses Phänomen ist vergleichbar mit unserem Sommerwetter: Schwüle Luft (also heiße Luft mit höherer Luftfeuchte), wirkt drückender - schweißtreibender - als trockene Hitze.

Keine Angst vor Schimmelbildung

Zum Einen ist die entstehende Luftfeuchte bei weitem nicht so hoch, wie z.B. nach einem intensiven Duschbad, zum Anderen verfügen unsere hochwertigen Steuerungen mit Feuchtefunktion auch über eine Nachtrocken-Automatik. Das bedeutet, nach dem Feuchtebad wird die Kabine auf ca. 80° C aufgeheizt und die Kabine damit entfeuchtet. Damit sich die Feuchtigkeit nicht auf dem Mauerwerk niederschlägt, sollte der Raum natürlich ähnlich einem Bad eine gewisse Grundtemperatur haben. D.h. man sollte darauf achten, dass die Wände nicht kalt sind - also gut isoliert - und der Raum gut belüftet werden kann.

 

 

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