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Mehr über Duschen

Wohltuende Schauer

Wenn wir unter die Dusche gehen, dann vor allem, um unser Bedürfnis nach Sauberkeit und körperlicher Hygiene zu befriedigen.

Wo kann man schneller, praktischer, zuverlässiger „rundum sauber“ werden als in der Dusche: Hahn auf, kurz anfeuchten, Seife oder Duschgel auftragen, abduschen, fertig. Brauseköpfe und vor allem die modernen Duschpaneele bieten aber auch viele Möglichkeiten, die Kraft des Wassers gezielt für die Gesundheit einzusetzen:
Mit kräftigen, pulsierenden oder nadelstichfeinen Strahlen sind sie universelle Massagegeräte, die die Haut stimulieren und die Durchblutung verbessern. Erhöht man den Wasserdruck, wird auch das unter der Haut liegende Bindegewebe erreicht. Die Bindegewebsmassage regt den Stoffwechsel an, Schlackenstoffe werden abtransportiert. Regelmäßige Bindegewebsmassagen, bei Frauen nicht zuletzt an den bekannten „Problemzonen“, sind ein Jungbrunnen für die Haut. Schließlich werden auch aus den obersten Schichten der Haut eingelagerte Stoffe ausgeschwemmt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese Art Behandlung immer nach einer Nachbehandlung ruft: mit rückfettenden Cremes oder Lotionen, die sich in die Haut einlagern und verhindern, dass sie spröde wird.

Wirkungsvoll sind aber auch Strahlarten mit besonders niedriger Intensität – z.B. als „sanfter Regen“ oder reduziert durch einen Perlator – denn sie sind mehr oder weniger stark mit Luftbläschen durchsetzt. Luft isoliert, man spürt Wärme oder Kälte viel weniger, die Wirkung des Wassers konzentriert sich auf die Hautoberfläche: Viele Bläschen vergrößern die benetzte Oberfläche, Seife oder Duschgel lassen sich besonders schonend abwaschen, der natürliche Säuremantel wird geschont. Ganz andere Wirkungen erzielt man mit Sebastian Kneipps Technik, Wasser auf die Haut zu bringen. Er empfahl, den Körper oder einen Körperteil (z.B. Arm oder Bein) mit einem „Mantel von Wasser“ einzuhüllen. Wasser leitet Wärme etwa 200 mal besser als Luft, und ein druckloser Wassermantel fühlt sich deshalb besonders intensiv an. Kaltes Wasser macht wach, aber nicht nur das: Es stimuliert die Gefäße, die großen und die ganz kleinen. Sie ziehen sich zusammen, um den Körper vor Wärmeverlust zu schützen, sie dehnen sich, um warmes Blut aus dem Körperinneren heranfließen zu lassen und die kühle Haut wieder aufzuwärmen. Perfekt unterstützen kann man dieses Intervalltraining für die Gefäße, indem man abwechselnd kaltes und warmes Wasser über die Haut fließen lässt. Eine Wohltat für müde Beine und ein Geheimtipp, wenn man nachts nicht schlafen kann. Besonders Menschen mit Venenproblemen können so ihre Gefäße trainieren; wer es regelmäßig macht, erreicht damit oft mehr als mit Tabletten.

Heiß-kalt, das bewährte Abhärtungs-Rezept

Jeder weiß, dass kaltes Wasser in Gesicht oder Nacken sofort wach macht. Kälterezeptoren in der Haut, von denen wir im Gesicht besonders viele haben, geben Alarm, Hormone werden ausgeschüttet, die diesen Alarm als Boten sofort über die Blutbahn in alle Ecken des Körpers melden. Das gesamte vegetative Nervensystem wird angeregt, Muskeln, Atmung, alle Sinne werden aktiviert – selbst das Immunsystem. Abhärtung ist, was wir erreichen, wenn wir regelmäßig eine Dusche mit einigen Sekunden kaltem Wasser beenden. Zuerst fern vom Herzen: rechter Fuß und linker Fuß, dann nach oben das Bein, rechter Arm, linker Arm, und schließlich den Körper. Wer anfängt, sollte die ersten Tage nur die Beine kalt duschen und sich Zeit lassen, bis der ganze Körper „dran ist“. Nach wenigen Tagen bereits ist die eventuelle Abneigung vor dem kalten Wasser gewichen, es beginnt, richtig gut zu tun.

 

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